Auf dieser Seite möchte ich ein wenig über mein Leben berichten, an Erfahrungen und Überlegungen teilhaben lassen, ich möchte Euch gerne zum Nachdenken und zum Schmunzeln bringen - auch wenn die Themen nicht immer nur meine geliebten Vierbeiner betreffen.

20.11.2015

In unterschiedlicher Zusammensetzung, aber immer gleicher Begeisterung, haben wir noch wunderschönen "Spätsommertage" im November noch einmal geniessen können. Da rückten andere Projekte in den Hintergrund, die auch bei schlechtem Wetter ausgeführt werden können.



22.10.2015

Nun sind also die Welpchen ausgezogen und ich bin erst einmal damit beschäftigt, alle Spielsachen, Bettchen, Welpenspielgeräte...... zu desinfizieren, zu reinigen, zu waschen und zu versorgen. Nachdem Sauberkeit für mich eine hohe Priorität hat und meine Familie nicht sonderlich begeistert war ihre Wäsche in friedlicher Vertrautheit mit den Hundesachen in einer Wäschetrommel zu wissen, gab es eine zweite Waschmaschine. Die läuft nun momentan im Dauerbetrieb um die Wäscheberge in absehbarer Zeit zu bewältigen. Grosse weiche Bettchen mögen ja schön sein, aber leider besitzen sie oft keinen Reissverschluss um sie in waschvernünftige Einzelteile zu zerlegen. So stopft und drückt man dann das Riesenteil durch die Öffnung in der Hoffnung, die Türe noch schliessen zu können.

Es gibt aber auch ganz wunderschöne Hundekuschelobjekte die sich durch ihre Grösse jeder Aktivität einer Waschtrommel erfolgreich widersetzten. Ich habe meinen Mädchen einen sehr gemütlichen und eleganten Hundesessel "Pretty Pet" gekauft, der zu diesen Kandidaten gehört. Er war nicht gerade günstig und ich kann nicht nachvollziehen was sich die Firma dabei gedacht hat, aber der Bezug ist weder abziehbar, noch ist das Schlafsofa zu zerlegen. 


Fazit: Beim Kauf der Hundebettchen darauf achten das sie waschbar sind und dazu noch in die eigene Wachmaschine passen.


Wenn Welpchen da sind, ist meine Aufmerksamkeit natürlich stark auf sie gerichtet und es ist leider so, dass dann die Grossen einfach zu kurz kommen. Ich bin nicht nur die Menschenmami, sondern auch die Menschenglucke und lasse die Babys nur ungern und auch nicht lange alleine. Nicht das ich die ganze Zeit mit ihnen spiele, nein, nein, sie müssen sich auch alleine beschäftigen können und oft ist es nur ein beobachtendes, glückliches Teilhaben, aber ich möchte sie mindestens hören können. Also fallen die Spaziergänge eher kurz aus oder jemand anderes übernimmt solange die Fürsorge. Auf jeden Fall dürfen wir jetzt wieder - und geniessen es. Das Wetter ist auf unserer Seite und die Mädchen sind überglücklich. Leider scheinen gewisse Lerninhalte nicht zweitbeständig und einem natürlichen Auflösungsprozess unterworfen zu sein. So fangen wir teilweise wieder von vorne an - mit Geduld und Einfühlungsvermögen - auch wenn es manchmal an den Nerven zerrt und der Spassfaktor nicht so hoch wie erhofft ist. 


Fazit: Während der Spaziergänge Übungen einbauen um die Bindung zu verstärken. Sonst kann man ganz schnell zum unliebsamen Ballast für die eigenen Hunde werden, die einen dann lieber Zuhause lassen würden. Meine Papillonhündin hält mich garantiert für ziemlich degeneriert, denn sie geht spazieren um zu jagen, Katzen, ihre Erzfeine und ich dummes Huhn habe das nicht begriffen und will lieber "Blümchen anschauen" und die Landschaft, die Sonne, die Düfte geniessen - aber wenn es köstlich nach Gülle riecht, ist es auch wieder nicht recht. Wir denken sehr unterschiedlich und wir können uns nur mit/durch Empathie wirklich verstehen.



Meine neue Leidenschaft - Eclairs, aber nicht irgendwelche, sondern die genialen Traumteilchen von Christophe Adam - "l`èclair de gènie". Die umgehend bestellten Bücher aus Paris sind angekommen, aber nun ging ich die Zutatenliste durch. Nicht das meine Begeisterung an der Ermangelung eines wichtigen Utensils scheitern würde.....und ich wurde auch schnell fündig, die "nappage", auch "neutral glaze" genannt. Nun, ich habe bereits mehrmals über den Kauf dieses wichtigen Patisserieartikels nachgedacht ;-) nur gibt es dies natürlich für den Profi - in etwas grösseren Gebinden, d.h. in 6kg Eimern. Nicht gerade das, was ein Hobbypatisseur  so üblicherweise verarbeitet. Doch da musste ich nun durch und nun ist das Eimerchen auf dem Weg zu mir, um den Eclairs später ihren speziellen Glanz zu verleihen. Ich möchte eigentlich nicht auf weitere Detail eingehen wie z.Bsp. verschiedene Mehlsorten, um das optimale Backergebnis für optimale Füllbarkeit bei schmelzend knackiger Konsistenz zu erreichen. Die Vorläufer stiessen am Geburtstag meine Sohnes bereits auf Begeisterung. Oh, oh, noch ein Detail zum schmunzeln. Ähnlich wie bei Macarons von Pierre Herme, sollte die eine der Füllungen aus einer leichten Vanillecreme mit einem fruchtigen Himbeerkern bestehen. Das Rezept sah allerdings solche Mengen Zucker vor, dass ich ins Grübeln geriet. Es war auch bereits nach Mitternacht, das benötigte Pektin hatte das Mindesthaltbarkeitsdatum um 2 Jährchen überschritten und um diese Zeit war meine Aussicht auf spontane Neubeschaffung realistischerweise recht düster. Nun, in einem gut sortierten Haushalt sind die wichtigsten Zutaten für die Molekularkücke natürlich Usus ;-) und  siehe da, in kürzester Zeit hatte ich ein perfekt schnittfestes und wunderbar aromatische Fruchtgelee. Die Eclair erhielten durch das craquele eine köstliche Knusprigkeit, die Vanillecreme war leicht und cremig und das Himbeergelee ergänzte und rundete durch seine leichte Säure und Fruchtigkeit den Genuss perfekt. Die zweite Variante hatte eine Füllung mit einer nussigen Nougatcreme - Felchlin, eine der besten Schokoladenmanufakturen der Schweiz - mit Fabrikverkauf ;-) bietet einfach geniale Qualität, Schokoladenglasur und karamellisierten Haselnüssen - in der Ausführung noch weit davon entfernt perfekt zu sein - im Geschmack, dank Felchlin und durch meine Desserterfahrung , ziemlich köstlich. Nur das Mehl - ich hatte zufälligerweise das empfohlene Keksmehl 55 da - hatte nicht das optimale Backergebnis erzielt. Ausserdem hatte ich die Expansionfähigkeit der kleinen Teiglinge unterschätzt und sie kamen sich gefährlich nahe. Dadurch verlieh ihnen der weiche Rand nicht die benötigte Standfestigkeit und sie knickten in der Mitte unschön ein.....und natürlich hatte die Nappage gefehlt. Es wird weiter experimentiert und dann auch bildhaft dokumentiert werden.