H-Wurf

geboren am 04.06.2015

IK: 3,9% AVK: 83,6% 

Endlich sind sie da, die ersten Kinder meines Deckrüden Batido, die kleinen Goldbärchen - und sie haben meine Erwartungen bei weitem übertroffen. Nachdem es nächstes Jahr für meine Mädchen und mich ruhiger werden soll, habe ich mich spontan entschieden meine Supermutter Akira nochmals decken zu lassen. Babys sind ihre Welt und so hat sie auch dieses Mal Trächtigkeit und Geburt, mit Unterstützung meines rettenden Engels Gabi  - ganz lieben Dank auch an Franziska - souverän gemeistert. 

Es haben mich fünf bezaubernd schöne Bolonkakinder überrascht, 4 Rüden und eine Hündin, die Akira mit all ihrer Liebe und Hingabe zärtlich versorgt und wenn ich sie anschaue, überkommen mich zutiefst mütterliche Gefühle - hoffentlich mutiere ich jetzt nicht zum Hund.


1.Woche

Eigentlich habe ich das Gefühl, sie sind schon viel länger auf dieser Welt. Sie sind schon so kräftig, bewegen sich schon so schnell und geschickt, sind ausgeglichen, verschmust, zufrieden, liegen bereits auf dem Rücken und lassen sich das Bäuchlein wohlig streicheln. Vielleicht hat aber Akira auch einen besonderen Powerdrink in ihrer Milchbar - zuzutrauen wäre ihr das ja.

Sie machen so glücklich - das muss ich mit ein paar neuen Fotos unbedingt teilen



2.Woche

Die kleinen Geniesser essen und schlafen, haben schon nach einer Woche ihr Geburtsgewicht verdoppelt und lassen sich wohlig streicheln, massieren und kraulen. Sie bezaubern mich durch ihre bildhübschen Gesichtchen, die aussergewöhnliche Farbgebung und ihre Ausstrahlung. Jedes ist für sich, bezaubernd schön und ich bin unendlich glücklich und dankbar, für dieses wundervolle Geschenk. 

3.Woche

Mit dem Beginn der dritten Woche haben die Süssen angefangen ihre Äuglein zu öffnen und sie nehmen nun immer mehr miteinander Kontakt auf, beissen sich ins Beinchen oder was man da noch erwischen kann und schauen sich mit schwankendem Köpfchen um. Man hat wirklich das Gefühl, sie würden wohlig lächeln, wenn sie sich aneinander, an ihre Mami, Spielsachen oder das Nackenhörnchen kuscheln - ach, sie sind einfach honigsüss.

Nun habe ich die Wurfkiste geöffnet und das Welpenhaus hineingestellt und sofort haben sie das mehr an Platz erkundet und in Anspruch genommen. Am Abend geht es ins "Bettchen", dann hat Akira auch ihre Kinderchen gleich um sich - noch - bald sind sie der Ansicht, dass sie dafür schon viel zu gross sind.

4.Woche

Tja....und schon ist es passiert. Sie sind der Wurfkiste längst entwachsen und laufen bereits - und gar nicht so schlecht. Wenn sie Akira oder mich hören, kommen sie angelaufen, immer für ein Schlückchen aus der Milchbar oder eine Runde spielen und schmusen zu haben. Ihr Wesen, ihre Gesichtchen und ihre außergewöhnliche Farbgebung faszinieren mich jeden Tag aufs Neue und am liebsten würde ich sie alle behalten - meine geliebten wunderbaren Winzlinge.

Nun können sie schon richtig gut laufen, auf ihren kleinen festen Beinchen - ihre Entwicklung geht wirklich in einem rasanten Tempo vorwärts. Sie untersuchen sofort alle Neuerungen in ihrer Welpenstube und fanden sie, glaube ich, ganz akzeptabel.

5.Woche

Die vergangenen Tage war es heiss, zu heiss, um nach draussen zu gehen. Ich habe versucht, im Haus eine erträgliche Temperatur zu halten, aber heute durften sie nun zum ersten mal nach draussen - und das ausgiebig. Daher bin ich auch sehr froh, dass ich kurzfristig zwei solch kompetente Kindermädchen gefunden habe. Besonders die jüngere Dame hat nach anfänglicher Distanziertheit nun die reine Freude am Umgang mit den Kleinen gefunden und entwickelt grosses Engagement und auch eigene Kreativität in den Beschäftigungsmöglichkeiten. Ich darf mich dann auch einmal zurücklehnen und dieses "Treiben" strahlend geniessen. Es ist sehr interessant, die verschiedenen Charaktere immer ausgeprägter zu sehen, sie in ihrer Entwicklung zu begleiten und zu fördern und ihre Liebe zu spüren und zu erwidern.

Hier die bereits erfahrene "Erzieherin" bei intensiver und liebevoller Einzelarbeit

Die noch recht junge, zweite "Fachkraft" begegnet den Kleinen sehr geschickt auf spielerischer Ebene

6.Woche

Ach, wie liebe ich dieses Wetter - und wie lieben es die Kleinen. Sie warten ungeduldig darauf, dass ich die Türe öffne und sie nach draussen können und kommen fast den ganzen Tag nicht mehr herein. Die grossen Tanten und die Kindermädchen sind um sie - genau wie ich. Ich koche ja eigentlich sehr gerne, aber zu solchen Zeiten bin ich glücklich, wenn niemand zum Essen da ist und ich die Zeit mit ihnen verbringen kann - die Zeit, die sowieso zu schnell vergeht. Wir sind wie eine grosse Familie - sie sind wie meine Kinder, zärtlich geliebt. Nun laufen die vierbeinigen Kinder schon absolut sicher und immer schneller. Sie spielen und kämpfen miteinander, sie erforschen alles Neue, sie kommen schwanzwedelnd auf mich zugelaufen, sie lassen sich kraulen und klettern auf meine Beine und wenn sie vom Spielen müde geworden sind, kuscheln sie sich am liebsten an mich und schlafen friedlich ein. Wie könnte ich da aufstehen und an so etwas schnödes, wie essen kochen denken.

Sie sind einfach so unwiderstehlich fotogen, daher hier noch mehr Impressionen

7.Woche

Nun wird das Wetter hoffentlich ein wenig kühler, damit wir mit unseren Ausflügen beginnen können. Die vergangene Woche waren wir vor allem im Garten und erst am Abend, wenn es etwas kühler wurde, haben die Süssen angefangen richtig zu toben. Dafür wurde es oft eben recht spät - aber es war unbeschreiblich schön. Sie sausen schon in einem beachtlichen Tempo durch das Gras und spielen mit so viel Freude, Präsenz und Hingabe, dass man nur noch strahlend alles in sich aufsaugen kann. Wenn es im Winter einmal grau, kalt und trostlos ist, hole ich diese Dose des Glücks hervor. Die süssen Herzchen bezaubern mich nicht nur immer noch durch ihre goldigen Köpfchen und wunderschönen Farben, sondern vor allem durch ihren liebenswerten Charakter, ihren Charme und ihre intelligente Aufmerksamkeit.

Es ist so viel passiert in dieser Woche und die kleinen sind gross geworden. Wir haben die ersten Ausflüge gemacht, in ein Einkaufszentrum, in den Fressnapf und auf den Reiterhof. So ganz toll fanden sie es nicht - Zuhause ist es doch viiiiiiel schöner. Mittlerweile gehört ihnen schon fast das halbe Erdgeschoss und sie nutzen es! Da kann man prima Fangen spielen, sich verstecken, die Geschwisterchen auflauern und überfallen, da hat es Tanten zum Spielen und jetzt auch noch solch süsse Winzlinge und am tollsten ist es sowieso im Garten. Nun, dann muss ich mir wohl etwas interessanteres überlegen - für meine anspruchsvollen Kinder.

8.Woche

Ella

Die fünf "Goldbärchen" haben sich einen tollen Rhythmus angewöhnt. Je nach Witterung wird am Abend noch ausgiebig gespielt - wenn es heiss war wird es später - und dann schlafen die Süssen, bis ca.6.30/7.00h. Sie versäubern sich in der Nacht auch weitgehend auf ihren Vliesunterlagen  - sie sind einfach klasse. Ella ist eine kleine, sehr durchsetzungsstarke Hündin die sich von ihren Brüdern ganz bestimmt nicht unterdrücken lässt. Sie ist eine sehr selbstbewusste Prinzessin, liebt aber auch die Babys und kann sehr zärtlich sein. 

Jari


Jari, ein zarter Rüde, der das perfekte"Jöööööööö" Aussehen hat - allerdings verkörpert er es auch. Er ist ein liebevoller Schmuser, immer fröhlich, sehr aufmerksam, aber auch er kann sich durchsetzen und er liebt die Winzlinge am meisten. 


Hoshi

Hoshi ist der mutigste der Geschwister und hat viel Energie. Er ist an allem interessiert, kein Hindernis, dass er nicht versucht zu erklimmen und er bereitet sich schon einmal perfekt auf seine Rolle an der Seite eines Rettungshundes vor. zu den Kleinen ist aber auch er ganz zart und vorsichtig. 

Haikki


Haikki ist ein absoluter Schmuser, aber auch für jedes Kämpfchen zu haben. Er findet immer jemand oder etwas zum spielen - sehr gerne auch Coco oder Grace, kann sich auch alleine gut beschäftigen und versprüht pure Lebensfreude. 


Homer

Homer ist das gemütliche Baby, gelassen, klug, sehr lieb, aber auch für jedes Spiel zu haben, doch immer sehr friedlich und ausgleichend. Hier verspeist er gerade ein Gänseblümchen.

Wie seine Geschwister hat auch er den Platz gefunden, der am besten zu seinem Charakter passt.  


8.Woche

Ich finde es sehr wichtig, dass meine Welpchen selbstsicher durch ihr Leben gehen können. Daher versuche ich sie an so viele Geräusche und Umweltbedingungen wie möglich zu gewöhnen. Ein Gewitter und ein Sturm kommen mir da immer sehr gelegen. Es beeindruckt die Mäuschen nicht im geringsten - wahrscheinlich klappere ich mit dem Geschirr manchmal viel lauter. Regen hat sie auch nicht gestört - dazu waren sie viel zu sehr in ihr Spiel vertieft - natürlich passe ich auf, dass sie nicht richtig nass werden. Nun bin ich gespannt, wie sie am 1. August reagieren werden.

Hier noch ein paar Eindrücke vom ersten Leinentraining. Die Kleinen haben so viel Freude am laufen, stehen bleiben, schnuppern, an jedem Blümchen, an anderen Tieren - da kann man wieder mit staunen - danke ihr bezaubernden Wesen.

9.Woche

Es geht leider nicht anders, impfen und chippen muss sein und sie haben es ganz hervorragend gemacht - auch Dank meiner fantastischen, absolut kompetenten Tierärztin Frau Dr.Bänziger und ihrem Team. Sie nimmt sich einfach die Zeit die die Kleinen brauchen, um den Besuch vielleicht doch noch ein bisschen positiv in Erinnerung zu behalten. Es gab auch fast keine Nebenwirkungen und die Süssen spielten noch den Nachmittag und Abend ausgelassen in Haus und Garten. Es ist erstaunlich, wie friedlich und ruhig es zugeht und ihrer Lebensfreude, ihrem ernsten Tatendrang, ihrem Explorationsgeist und ihrer Kreativität zusehen zu dürfen, öffnet Herz und Seele - da mag man nicht an Abschied denken. 

Nun sind sie in ihrem Zuhause angekommen um dort ihre Liebe zu verschenken - hoffentlich gut vorbereitet auf ein selbstbewusstes, glückliches, gesundes und langes Leben. Sie bleiben mir als ganz besonders leuchtende Glücksmomente in meinem Herzen - danke, meine geliebten Kleinen.