J-Wurf

geboren am 14.08.2015

IK: 2,83%, AVK: 88,3%

Es war Dein Geburtstag mein Liebling und Du hast Dir so grosse Mühe gegeben Deine Kinder, wie die beiden Male davor, schnell und problemlos auf die Welt zu bringen, aber es ging nicht voran. Es hat Dich so viel Kraft gekostet und Du hast mir deutlich zu verstehen gegeben, dass Du nun meine Hilfe brauchst. Sie waren sehr schnell in der Tierklinik und sehr nett und so kamen alle sechs Welpchen gesund, aber leider durch einen Kaiserschnitt, auf die Welt. Sie waren sehr schnell sehr fit und Du zum Glück auch. Milch ist genug da und so haben sie schon prächtig zugenommen und sind zufrieden und völlig entspannt. Mit der einheitlichen Farbe hast Du mich aber wirklich überrascht - sehr edel, mein Kompliment - obwohl ich da schon ein wenig farbliche Veränderungen wahrnehme. Es wird spannend, denn gesund und kräftig sind sie ja, deine wunderschönen Kinder.


Jake - Pippo, ein unternehmungslustiger kleiner Rüde, unerschrocken und mutig und dessen Farbe immer mehr an Latte macchiato erinnert. Er ist zwar der kleinste Rüde, steht aber seinen Brüdern in nichts nach.

Pippo ist fest vergeben


Jamil - Lino, der grosse Eisbär, gemütlich und verschmust, der liebevolle Wächter über seine Geschwister, interessiert und verspielt. An seinen Ohren sieht man, dass auch er nicht ganz so hell bleiben wird.


Lino ist fest vergeben


Jason, der kleine Bernhardiner, immer fröhlich, immer schnell an Mamis Milchbar und danach ein langes Verdauungs - Schläfchen. Er ist ein kleiner Kuschelbär, aber auch immer für ein Spiel zu haben.


Jason ist fest vergeben


Joya, die kleinste, aber wieselflink. Sie ist extrem verschmust und kuschelt sich immer gleich an mich, aber man sollte sie nicht unterschätzen, denn nicht nur im Spiel ist sie ihren Geschwistern absolut ebenbürtig.


Joya ist fest vergeben


Jacky, eine ausgeglichene kleine Dame in einer absolut aussergewöhnlichen Farbe. Sie weiss sich immer zu beschäftigen, geniesst jede Streicheleinheit, ist explorationsfreudig und extrem verspielt. 


Phoebe ist fest vergeben


Joana, kleine Maus, Du gehörst dazu, auch wenn Du uns im jetzigen Leben nicht mehr begleiten kannst, in meinen Gedanken bist Du dabei. Wahrscheinlich hattest Du eine winzige "Gaumenspalte", die Milch kam Dir in Nase und Lunge und so durftest Du nur 10 Tage alt werden. Liebe Frau Dr.Bänziger, ich danke Ihnen von ganzem Herzen für Ihr Engagement, Ihre Kompetenz, Ihr Verständnis und Ihr Mitgefühl, egal zu welcher Zeit. 


9.Woche

Jeder, der einmal völlig in ihr Spiel versunkenen Kindern zugesehen hat weiss, mit was für einer ernsten Intensität und völligen Hingabe sie dabei sind. Genau so erlebt man es jetzt bei den Kleinen. Für mich könnten diese glücklichen Stunden ewig dauern. 

Nachdem das Wetter beschlossen hat kühler zu bleiben und das Gras wärmer ist als die Steinplatten, bin ich heute mit dem Welpenauslauf im Garten umgezogen und alle Hunde waren absolut begeistert. Da ging es durch den grossen Tunnel, um den Flieder, unter den Tisch, auf die Steine und vor allem durch das Gras. Besonders Imani hüpfte und sprang hinter ihren Kindern her wie ein kleines Geissböcklein. 

Die Eisbärchen haben alle so einen geduldigen Charakter, dass die morgendliche Fellpflege für alle ein entspannter Genuss ist. Ihr völliges Vertrauen in den Menschen konnte auch das Impfen und Chippen in keinster Weise beeinträchtigen. Nun müssen sich die lieben Menschen, die bereits sehnsüchtig auf sie warten, nicht mehr lange gedulden und ich kann diese wunderbaren Seelchen mit vollstem Vertrauen in ihre liebenden Hände legen.



8.Woche

Liebe, liebe Kinder, nun seid ihr auch schon wieder so gross geworden und es geht langsam auf den Abschied zu. Wir sind doch so ein gutes Team! Was hätte ich heute nur ohne Eure Hilfe gemacht? Es lagen sehr viele Blätter auf der Terrasse und ihr habt mir so fleissig geholfen sie einzusammeln und sogar noch gleich gehäckselt. Das Schilfgras muss ich nun auch nicht mehr abschneiden. Wir haben abgemacht, dass ihr die angefangene Arbeit morgen fortsetzten werdet. Es ist so fröhlich und lustig mit Euch und auch die grossen Tanten finden immer mehr gefallen an Euch. Nun ja, Coco findet es nicht immer so gut, dass ihr ihren Ball verschwinden lasst den sie mir so lieb bringt, damit ich ihn ihr wieder werfen kann. Sie ist dann ganz irritiert, weiss sie doch genau, dass sie ihn gerade vor meine Füsse gelegt hat, aber ich muss mir das Lachen verkneifen. Wir machen so schöne Ausflüge zusammen und ihr seid ganz hervorragende Beifahrer - im Auto wie im Buggy. Ich denke es wird  langsam Zeit, dass ihr auch an der Leine die Welt da draussen erforschen dürft - hoffentlich macht das Wetter mit - da sieht, riecht und spürt man doch viel mehr. Nur am Freitag wird es nicht so schön,impfen und chippen ist angesagt.



Die kleinen Eisbärchen haben nun auch ihren ersten Regen erlebt und es hat sie nicht im Geringsten gestört. Als störend empfinden sie nur geschlossenen Bereiche und am liebsten wollen sie dort sein, wo ich auch bin. Ich muss aber zugeben, dass auch ich es sehr geniesse, wenn ich sie um mich habe. Das bringt natürlich auch mit sich, dass sie sich an manchmal laute Küchenmaschinen gewöhnen müssen. Am Anfang waren sie ganz schnell verschwunden - mittlerweile beeindruckt es sie überhaupt nicht mehr und meine Familie darf das Ergebnis geniessen. Imani lässt sie noch zwei bis drei mal am Tag trinken - ihr Genuss ;-) da kann ich natürlich nicht mithalten, aber sie essen und vertragen auch Trocken- wie Nassfutter problemlos. Jetzt haben sie sich eine ganz spezielle Zusatzfütterung überlegt - "Laubkost" - allerdings ohne mein Einverständnis. Ich lasse es höchstens als Beutestück zu und sobald es nach dem Zerlegen an den Verzehr geht, lenke ich sie ab und entferne die Einzelteile. Ich hoffe, sie verübeln es mir nicht zu sehr.


7.Woche


Ja, und nun fiepsen die Süssen, wenn sie nicht nach draussen dürfen - da ist es ja so schön. Sobald die Sonne die Luft und den Boden erwärmt hat, springen sie voll Freude auf die Terrasse und in den Garten. Ich beobachte es immer wieder, dass sie sich immer schneller an neue Situationen gewöhnen können, sobald sie selbst mehrere erlebt haben. Selbst das Autofahren geniessen sie mittlerweile und keinem wird es schlecht. Wir waren schon auf dem Bauernhof, auf dem Reiterhof und im Wildpark. Am Anfang sind diese riesengrossen Wesen schon ein bisschen unheimlich - wobei die Pferde dieses mal Ponys waren - aber eben auch sehr interessant. Diese Geräusche und diese Gerüche werden förmlich auf- bzw. eingesogen und wenn es zu schlimm wird, kann man das Köpfchen ja auch ganz schnell in die Menschenmami vergraben. Wir sind an der Strasse entlang spaziert und haben Autos, den Bus und Traktoren gehört. Immer wieder werden wir angesprochen, ob da doch tatsächlich kleine Hunde in meinem Buggy liegen und nicht nur die Kinder schauen sie mit grossen Augen an. Die kleinen cremefarbenen Bärchen sehen aber auch zu süss aus - und sind es auch ;-)

Sie haben mit anderen Hunden Bekanntschaft gemacht - fremde nur visuell, aber es waren auch Papi mit der kleinen Iwalani und Pippos zukünftiger grosser Bruder da. Ihre Lieblingsplätze sind entweder unter dem Sofa oder in meinem Arbeitszimmer unter der Staffelei - die momentan natürlich leider malerisch unbenutzt ist - dafür anscheinend eine geborgene und gemütliche Höhle darstellt. Lustigerweise empfinden das bisher alle Welpchen so - nun ja, ich liebe den Ort auch - allerdings bisher immer davor, vielleicht sollte ich ein Darunter auch einmal testen ;-) 



6.Woche

Heute waren die Kleinen zum ersten Mal draussen. Davor war es meinem Empfinden nach immer zu kalt oder zu nass - vielleicht übervorsichtig, es sind ja Eisbären - aber lieber etwas später als das sie sich erkälten. Oh, oh, war das ein Gefipse. Die böse Menschenmami hat sie da ja an einen schrecklichen Ort gebracht, obwohl die anderen Tanten dabei waren. Ich kenne das mittlerweile - es dauert nie lange und so war es auch in diesem Fall. Die Neugierde gewinnt nach kurzer Zeit die Oberhand und es gibt ja so viel Neues zu entdecken. Man darf sich sogar bei Mami stärken - Mami, nein Nanni Akira lässt die Kleinen bei sich trinken. Ob Milch kommt wage ich zu bezweifeln, obwohl es ein saugen und schmatzen ist - noch, wer weiss zu was die Supermami in der Lage ist. Als ich es dann an der Zeit fand, wieder in das warme Haus zu gehen, wollten die Eisbärchen nicht - aber sie dürfen ja morgen wieder - nachdem wir die Kühen besucht haben - doch das habe ich ihnen noch nicht verraten.

Es ist so bezaubernd sie zu beobachten und heute konnte ich die Freude zuerst mit der Familie von Lino und dann von Joya teilen. Da wurde der "Donut" von der kleinen Maus Joya verteidigt wie eine Ritterburg, so heftig, dass er "erzitterte".  Selbst die freche Phoebe hat dann doch von einer Eroberung abgesehen. Pippos Spezialität ist es, knurrend unter der Hängebrücke durchzurennen, die eigentlich dazu zu nieder ist und die sich dann aufwölbt. Jason geht sehr gerne in die Schaukel und Phoebe liebt es, mit den Becherchen zu spielen oder in die Schnüre zu beissen. Lino, als gut erzogener Gastgeber, hat sich in erster Linie um den Besuch gekümmert. Am Abend haben die Kleinen dann beschlossen, ein wenig umzubauen. Mit grossem Engagement wurde gemeinsam versucht, dass Zelt an einen anderen Ort zu ziehen. Auch für die Vliesunterlagen, haben sie sich anscheinend einen anderen Platz überlegt. Wir werden es morgen nochmals gemeinsam besprechen - sie waren für weitere kreative Inputs dann einfach doch zu müde



Die Kleinen werden gross und das Essen aus dem Schüsselchen ist schon zur Selbstverständlichkeit geworden. Langsam schliesst die Milchbar. Imani scheint wohl der Ansicht zu sein, dass sie die Altersgrenze überschritten haben. Sie dürfen nun auch schon in mein Arbeitszimmer - was aber am Anfang immer eine ganze Menge Mut erfordert. Da geht es über einen ganz anderen Boden ins Ungewisse, vielleicht Gefährliche. Jacky hat da keine Hemmungen und mit absoluter Selbstverständlichkeit erobert sie Stück für Stück des Hauses ;-)  Für ihre Geschwister benötigt es noch ein wenig Überwindung und Überredekunst, aber in zwei Tagen werden sie protestieren, wenn ich die Absperrung geschlossen habe. Momentan ist hinter meinen Rücken ein genüssliche Gelage im Gange. Pippo kaut verzückt auf eine Krebs, Lino hat ein weiches Kissen erobert, Jason probt auf dem wackelnden "Laufsteg" und Joya und Jacky schlafen dicht aneinander gekuschelt. Die Kleinen sind nun in das Rudel integriert - sehr zur Freude meiner Supernanni Akira. Sie ist sicherlich nicht die eleganteste, aber die liebste Hündin die ich habe und hat sich sofort mit vollem Engagement in die Rolle der Zweimami geworfen. Man kann Tränen über sie lachen und sie dann ganz fest knuddeln. Nun werden diese Woche das Autofahren und die ersten Ausflüge auf die Terrasse folgen - ich werde gerne darüber berichten.



5.Woche


Es war wieder an der Zeit umzubauen - grins - und die Süssen haben den Eindruck erweckt, dass ich ihren Erwartungen in ungefähr entsprochen habe. Auf jeden Fall wurde alles wieder genau untersucht, auch wenn die Beinchen das Tempo nicht immer mithalten können, das der Kopf vorgibt. Dann landen sie, selbst überrascht, auf dem Popöchen. Jeden Tag überraschen sie mich mit neuem Können und neuem Spiel. Nun werden Stofftierchen nicht nur zart angekaut, sondern auch als Beute verschüttelt und anschliessend stolz umhergetragen - wenn es auch momentan manchmal mehr ein Schleppen ist. Essen aus dem Schüsselchen ist noch nicht so angesagt. Was schmeckt auch besser als eine warme Milch aus Mamis Zitzen.


4.Woche

Das süsse Quintett macht unheimlich viel Freude. Sie sind extrem verschmust und ich werde angewedelt, abgeschleckt und umlagert. Sie spielen miteinander und hoppeln manchmal wie kleine Häschen - es macht zutiefst glücklich ihnen nur zuzuschauen und noch glücklicher, sie zu spüren, zu riechen und zu hören. 


Hier habe ich einige Fotos gemacht, um die interessante Farbentwicklung zu dokumentieren - sie werden definitiv dunkler.

Die Entdeckerfreude wächst mit jedem Tag und daher sorge ich immer wieder für neue Anregung. Sie haben schon das Wackelbrett ausprobiert und ich werde in den nächsten Tagen sicherlich immer wieder an- und umbauen. Die Wachphasen sind noch nicht so lange, daher ist auch der Radius begrenzt, aber sie laufen immer besser. Es macht unendlich viel Freude sie zu beobachten, mit ihnen zu spielen und zu schmusen und ihre unterschiedlichen Charaktere zu ergründen.



3.Woche

Bereits Ende der zweiten Woche haben die Eisbärchen die Äuglein geöffnet und die Umgebung der Wurfkisten wurde ihnen zu eng. Daher habe ich wieder das bewährte Welpenhaus aus dem Keller geholt und ihnen eine grössere, interessantere und gemütliche Umgebung bereitet. Nach kaum einer Stunde lagen sie bereits in den unterschiedlichsten Positionen in unterschiedlichen Bereichen. Imani war auch völlig damit einverstanden und lächelte mich glücklich an. Sie entwickeln sich ganz hervorragend und wedeln mich teilweise schon an. Sie lassen sich die Bäuchlein kraulen, kuscheln sich an mich oder versuchen in die Geschwistern oder mich zu beissen. Ihre Gesichtchen strahlen so viel Zufriedenheit und Wohlbefinden aus, es ist solch ein Bild der Harmonie und des Friedens, dass es auf einen selbst unbeschreiblich beglückend und zutiefst berührend wirkt.


2. Woche


Den drei grossen Eisbärchen und ihren beiden Schwestern geht es ganz hervorragend. Ihr Lebensinhalt besteht aus schlafen und trinken und sich behaglich räkeln. Imani hat genug Milch und so sind die Bäuchlein ruckzuck prall gefüllt und sie sinken wieder, wohlig gesättigt, in das Land der Träume. Imani kann nun wieder glücklich lächeln und widmet sich voller Hingabe und zärtlichen Liebe, ohne sorgenvolle Blicke, ihren Kleinen. Ein Mädchen hat die Farbe seines Eisbärenfells nun schon von creme zu einen warmen Caramelton gewechselt mit einer kleinen weissen Blesse am Köpfchen. Mal sehen, was die Geschwisterchen noch so vor haben.



1.Woche

Die letzten Tage waren eine schwere Zeit, denn die kleine Joana nahm plötzlich nicht mehr zu und ihr Atem ging immer rasselnder. Jeden Tag waren wir bei unserer fantastischen Tierärztin. Joanna bekam Infusionen und Antibiotika, Colostrum und wurde zugefüttert. Wir dachten, wir schaffen es, aber es lag nicht in unserer Macht, Dich zu retten. Dafür lag es in unserer Macht, in unserer Verantwortung, in unserer Liebe zu dir, dir ein Leiden zu ersparen und am Sonntag haben dich sanfte Schwingen wieder nach Hause gebracht. Ich vermisse deine zarten Pfötchen, dein kleines Gesichtchen, deinen kleinen Körper, der immer federleichter wurde - mein erstes und hoffentlich einzigstes Welpchen, das ich gehen lassen musste. Imani hat es sehr mitgenommen, sie spürte genau, dass es der Kleinen nicht gut ging. Nun lacht und strahlt sie wieder und freut sich an ihren gesunden kräftigen Kindern. Ich nehme dich als Vorbild meine Grosse, du hast das Leben besser erfasst als ich, denn es ist ein Kommen und Gehen und unsere Liebe darf nur begleiten.